Employee Experience – Warum es gerade jetzt entscheidend ist, in seine Mitarbeitenden zu investieren | joblocal GmbH
 
 

EMPLOYEE EXPERIENCE


WARUM ES GERADE JETZT ENTSCHEIDEND IST, IN SEINE MITARBEITENDEN ZU INVESTIEREN.

Wir alle stehen irgendwo zwischen Krise, Privatleben und Job. Keiner von uns weiß, wie die nächsten Wochen und Monate ablaufen werden, doch jeder hofft, dass es irgendwie schnell vorbei geht. Wir sehnen uns nach Normalität und etwas Alltag. Jeder macht sich Gedanken – manche mehr und manche weniger.

Aus diesem Grund ist es vor allem jetzt entscheidend, den Mitarbeitenden zu zeigen, worauf Sie als Unternehmen setzen. Nur gemeinsam mit Ihren Mitarbeitenden überstehen Sie diese Zeit und können als Einheit gestärkt aus der Krise hervorgehen. Dabei spielt das “Arbeitserlebnis”, besser bekannt als Employee Experience, eine wichtige Rolle. Hinter diesem Begriff verbergen sich alle Erlebnisse, die ein Mitarbeitender mit dem Unternehmen in Zusammenhang bringt. Dazu gehört das Onboarding, Routineprozesse und der tägliche Arbeitsablauf. Hier finden Sie die 6 wichtigsten Aspekte für eine gute Employee Experience und die Gründe dafür, wieso das gerade jetzt mehr denn je zählt:

1. Sinnstiftende Arbeit

Zeigen Sie Ihren KollegInnen, dass Sie ihre Arbeit schätzen und dass diese Arbeit für das gesamte Unternehmen bedeutsam ist. In ihrer Arbeitsweise sollten sie eigenständig und frei sein. Das lässt sich vor allem in kleinen Teams gut umsetzen, da hier der Austausch unter KollegInnen sehr wertstiftend sein kann. Dieser Austausch und die Wichtigkeit des Arbeitsalltags spielen vor allem jetzt eine Rolle, da ein persönliches Face-to-Face Meeting nicht selbstverständlich ist. Corona hat uns gelehrt, auf digitale Tools zurückzugreifen und einfach mal ein virtuelles Meeting abzuhalten, damit alle auf dem selben Stand sind und dem Unternehmen die ihnen bestmögliche Unterstützung geben können. Es ist auch hilfreich, immer eine gewisse Pufferzeit für Projekte und das Liefern der Ergebnisse mit einzuplanen, um die Mitarbeitenden nicht in jeder Situation zu 120% zu fordern – denn wir wissen mittlerweile wohl alle, wie belastend eine solche Krise sein kann.

2. Produktive Umwelt

Wer mal ein paar Wochen im “Zwangs-Home-Office” war weiß, wie wertvoll eine produktive und ungestörte Arbeitsumwelt sein kann. Wer mal nicht nebenbei an Kinder, was gibt’s zum Mittagessen und die schmutzige Wäsche denken muss, schafft deutlich mehr. Dabei sind flexible Arbeitszeiten für die KollegInnen immer ein Stück entgegengebrachtes Vertrauen und Wertschätzung seitens des Unternehmens und gern gesehen. Sich die Zeit zum Arbeiten dann nehmen zu können, wenn der Kopf frei ist, ist wichtig – auch, wenn das manchmal eine Nachtschicht bedeutet. Jede Persönlichkeit hat zu verschiedenen Zeiten ihre produktiven Phasen und diese sollten bewusst genutzt werden können und dürfen. Die Unternehmenskultur spielt dabei zugegebenermaßen eine nicht unerhebliche Rolle, da eine gewisse Offenheit, Akzeptanz und Transparenz für alle notwendig ist, um als Unternehmen eine geschlossene Einheit, sowohl intern als auch extern, repräsentieren zu können.

3. Möglichkeiten zu wachsen

Die Talente und fachspezifischen Interessen von Mitarbeitenden müssen gefördert werden, um als Unternehmen davon profitieren zu können. Im Job sollte es vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten geben, um die Motivation, alles für das Unternehmen zu geben, hoch zu halten. Relevant ist dabei auch fachspezifischer Input, der durch Schulungen oder durch Führungskräfte vermittelt wird, um den KollegInnen auch die Möglichkeit zu bieten, etwas zu Lernen und so die eigene Entwicklung voranzutreiben. In der aktuellen Situation ist dieser Faktor sehr wichtig, um den Mitarbeitenden das Gefühl zu vermitteln, dass es weitergeht: mit ihnen, mit einer veränderten Version des Zusammenarbeitens, des Miteinanders. Mit einer Veränderung, die als Chance genutzt und stark positiv wirken kann. Nach einer Zwangspause durch Corona oder ein paar stressigen Monaten, sollten alle KollegInnen wieder den Nutzen darin sehen, arbeiten zu können und sich gemeinsam als Team weiterzuentwickeln. Nur wenn alle gewillt sind, voran zu schreiten - egal ob im Home Office oder vor Ort - bietet sich für das Unternehmen die Möglichkeit immer weiter zu wachsen.

4. Aktives Management

Mitarbeitende wollen ein Ziel vor Augen sehen. Daher ist es wichtig, dass das Management klare Ziele kommuniziert. Dabei geht es nicht um große Ziele, die am Ende niemand einhalten kann, sondern um realistische. Nur so können alle auf dieses Ziel einzahlen und sich als Teil des großen Ganzen fühlen – nämlich als wichtiges Mitglied des Unternehmens. Gefühlt steht im Moment die Welt still und wir bewegen uns nur in kleinen Schritten in Richtung Normalität zurück. Zeigen Sie deshalb mit Worten und Taten, dass sich etwas bewegt, um Ihre KollegInnen besser mit einzubinden. Auch wenn etwas schief läuft – geben Sie Feedback und coachen Sie Ihre Mitarbeitenden entsprechend. Denn jeder von uns weiß, dass man auch aus Fehlern lernen kann.

5. Vertrauen in die Führungsebene

Um als Unternehmen Bestand haben zu können, ist es von Bedeutung in Mitarbeitende zu investieren und Vertrauen zu schenken. Dieses Vertrauen beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Nur wenn das der Fall ist, kann die Transparenz in der Kommunikation und in Bezug auf laufende Prozesse gewährleistet werden. Das spielt vor allem in der aktuellen Situation eine Rolle, da man in der Krise nicht unbedingt das Gefühl hat, wirklich transparent über alles Bescheid zu wissen. Sind das Vertrauen und die Transparenz in der Kommunikation gewährleistet, steht einer gemeinsamen Mission als Unternehmen nichts im Wege. Dabei sollte auch der Unternehmenszweck - sowohl intern als auch extern - immer wieder und sehr konkret kommuniziert werden.

6. Persönliches Wohlbefinden

Um als Unternehmen das Beste aus jedem Mitarbeitenden herausholen zu können, ist es wichtig, sich dessen persönlichen Wohlbefindens bewusst zu sein. Dazu gehört die finanzielle Unabhängigkeit, die vom monatlichen Einkommen abhängig ist. Selbstverständlich zählen dazu auch weitere Faktoren wie monatliche Fixkosten, Kindergeld oder ggf. das Einkommen des Partners. Auch das Fitnesslevel und der allgemeine Gesundheitszustand spielen eine erhebliche Rolle. Zudem hat jeder Mensch ein Bedürfnis nach Sicherheit und auch Geborgenheit. Hier unterscheiden sich die einzelnen Persönlichkeiten hauptsächlich in der Stärke der Ausprägung dieser Bedürfnisse.


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